Das Erleichtern des Flusses des „Chi“ bei der Praxis des Tai Chi hilft, verschiedene Krankheiten zu bekämpfen.

2015

Während der Tai-Chi-Praxis ist die tiefe Zwerchfellatmung in die Körperbewegungen integriert, um ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu erreichen und den Fluss der inneren Energie (Qi) zu erleichtern. Die Teilnehmer können sich entscheiden, eine vollständige Tai-Chi-Tabelle oder ausgewählte Bewegungen entsprechend ihren Bedürfnissen auszuführen. Mehrere Untersuchungen bestätigen, dass Tai Chi erhebliche Vorteile für die Gesundheitsförderung hat, und die regelmäßige Praxis verbessert die aerobe Kapazität, die Muskelkraft, das Gleichgewicht, die gesundheitsbezogene Lebensqualität und das psychische Wohlbefinden.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Tai Chi sicher und wirksam ist für Patienten mit neurologischen Erkrankungen (z. B. Schlaganfall, Parkinson-Krankheit, traumatische Hirnverletzung, Multiple Sklerose, kognitive Dysfunktion), rheumatologischen Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis, ankylosierende Spondylitis und Fibromyalgie), orthopädischen Erkrankungen (z. B. Osteoarthritis, Osteoporose, Kreuzschmerzen und muskuloskelettalen Störungen), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. akuter Myokardinfarkt, Koronararterien-Bypass-Operation und Herzinsuffizienz), chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen und Brustkrebs.

Tai Chi ist eine aerobe Übung mit leichter bis mäßiger Intensität und geeignet für die Anwendung in der gesamten Gemeinschaft.

Dieser Artikel überprüft die vorhandene Literatur zu Tai Chi und stellt seine gesundheitsfördernde Wirkung und mögliche klinische Anwendungen vor.